Tiefenpsychologisch orientierte Theorie
Tiefenpsychologische Theorien Herzlich Willkommen

Tiefenpsychologische Theorien Die Hauptvertreter dieser Theorie sind Siegmund Freud (Psychoanalyse), C. G. Jung (Analyse der komplexen Psychologie) und A. Adler (Individualpsychologie).
Die Theorie besagt, dass die menschliche Persönlichkeit durch die Bemühungen des Individuums seine angeborenen Triebe und Impulse zu befriedigen entsteht. Alle Menschen werden mit triebhaften oder angeborenen sexuellen und aggressiven Impulsen geboren, die nicht sofort ausgelebt werden können ohne dabei unangenehme Folgen auszulösen.
Bei dieser Theorie gibt es Instanzen, die unser Verhalten steuern.
Als erste Instanz steht das ES diese ist angeboren, es ist die Instanz der Wünsche, Triebe und Bedürfnisse. Im Laufe des Lebens verdrängte Wünsche und Bedürfnisse werden im ES aufbewahrt. Man nennt es auch das Lust- Prinzip, das Ziel ist ein zufriedener Zustand. Neugeborenen handeln nach diesem Prinzip.
Zweite Instanz ist das ICH, es entsteht zwischen dem zweiten und dritten Lebensjahr und entwickelt sich durch eine Auseinandersetzung mit der Umwelt. Das ICH ist die Instanz der Vernumpft, des Denkens und Wahrnehmens. Man nennt es auch das Realitätsprinzip da es sich an der Realität orientiert.
Die dritte Instanz wäre das ÜBERICH, es entsteht zirka mit dem vierten bis fünften Lebensjahr. Man kann es als das „Gewissen“ bezeichnen. Es ist die Instanz der geltenden Moral und wird durch die Erziehung herausgebildet also durch Gebote und Verbote. Hier gilt das Moralitätsprinzip es orientiert sich an der Moral- wenn es erlaubt ist, darfst du es tun.
Wenn diese drei Instanzen im Einklang sind, treten keine Probleme auf, sobald aber eines dieser Instanzen vernachlässigt oder überbetont wird, können Probleme im menschlichen Verhalten auftreten. Wie zum Beispiel eine ICH- Schwäche das heißt, das ES ist stark und das ÜBERICH ist schwach, diese Menschen zeigen ein egozentrisches, egoistisches Verhalten. Sie haben „triebhafte“ Charaktere, essen zum Beispiel maßlos. Es gibt aber auch noch andere Folgen, wenn beispielsweise das ÜBERICH über das ICH siegt, die betroffenen haben meist starke Gewissensbisse und Versagensängste.